HarmonicHorsetraining

Judith Penners
Trainerin B für klassisch-barockes Reiten (FN)

Unterricht in Wien/NÖ/Burgenland (AT) 
sowie Aachen und Münster (DE)

Über mich

Mein Name ist Judith Penners und ich wurde im Jahr 2000 in Aachen geboren. Schon als Kind....

Unterricht

In meinem Unterricht ist es mir besonders wichtig... 

Über mich

Mein Name ist Judith Penners und ich wurde im Jahr 2000 in Aachen geboren. Schon als Kind war ich begeistert und fasziniert von Pferden. Ich wollte sie stundenlang beobachten und ihre Nähe hat mir eine Ruhe gegeben, die ich heute noch verspüre, wenn ich in Kontakt mit ihnen bin.
Mit sechs Jahren fing ich an, in einer kleinen Ponyreitschule zu lernen, wo wir nicht nur die Grundlagen des Reitens, sondern auch vieles darüber hinaus lernen durften. Wenn ich heute zurückschaue, bin ich unglaublich dankbar für meine erste Reitlehrerin Gabi, die uns kleinen Kindern schon von Anfang an beigebracht hat, wie Pferde lernen, wie wir ihnen auf Augenhöhe begegnen, dass sie uns nichts schuldig sind und wir ihnen mit Respekt und Verstand gegenübertreten müssen. Wir lernten von Anfang an wir positive Verstärkung einsetzen können, sie machte mit uns Halsringreiten und vermittelte dennoch ebenfalls die Wichtigkeit von biomechanisch korrektem Reiten. Dabei war ihr Credo stets „Von Kopf zu Kopf – von Herz zu Herz!“. 
Als ich zwölf Jahre alt wurde, kauften wir aus besagter Reitschule unser erstes Pony Muskat. Er ist mir bis heute ein treuer Begleiter und erfreut sich mit seinen 28 Jahren bester Gesundheit. Als Exmoorpony macht er damit seiner Robustpferderasse alle Ehre. 

Unser Zweites Pferd Zapata, ein temperamentvoller PRE-Wallach trat kurz nach meinem 16. Geburtstag in mein Leben und ist bis heute mein Größter Lehrmeister.
Von ihm durfte ich lernen, Pferde so zu motivieren, dass sie aus eigenem Antrieb und von innen heraus mitmachen wollen. Denn Dinge, die Zapa nicht machen will, die macht er auch nicht. Ihn kann man zu nichts zwingen, und wenn man ihn ungerecht behandelt, bekommt man definitiv die Quittung dafür. Er ließ und lässt mich bis heute die Dinge immer wieder hinterfragen, meine eigene Einstellung, mein Handeln, meine Ziele überdenken und neu definieren und er hat mit seiner unmissverständlichen Art – die durch seine durch viele Narben belegte offensichtlich schlechte Vergangenheit in Spanien sehr nachvollziehbar ist – einen großen Einfluss auf mich und meine Arbeit mit den Pferden. 
Er hat mir gezeigt, was es heißt, das Pferd auf seine Seite zu holen und aus einem Gegeneinander ein Miteinander zu machen. Außerdem durfte ich lernen, dass Fairness, Konsequenz, Geduld und Liebe, aber auch das klare Setzen von Grenzen, die elementaren Grundsteine einer Partnerschaft und Freundschaft zwischen Mensch und Pferd und des gegenseitigen Vertrauens sind.
Oft war es nicht leicht, doch bin ich ihm für diese Schule sehr dankbar - und heute erfreue ich mich jeden Tag aufs Neue an ihm und unserer Zusammenarbeit.
Meinen weiteren reiterlichen Werdegang beschritt ich ab diesem Zeitpunkt mit diesen beiden Pferden an meiner Seite.

2016 habe ich in einem Schulpraktikum bei Lisa Gerlach (Trainerin A für klassisch-barockes Reiten) Einblick in die klassisch-barocke Reitweise erlangt. In den folgenden Jahren bot sich mir die Gelegenheit, in den Schulferien weitere Praktika bei ihr abzuleisten, in denen ich mich auf die Trainer C Prüfung vorbereiten konnte.
Im Juli 2018 machte ich mein Abitur und legte im August 2018 als bisher jüngste Absolventin erfolgreich die Prüfung zur Trainerin C für klassisch-barockes Reiten ab, für welche ich im Juni 2019 die Lütke-Westhues Auszeichnung für eine herausragende Leistung im Rahmen der Prüfung zur Trainerin C erhielt.
Anschließend absolvierte ich ein zehnmonatiges Praktikum bei Lisa Gerlach, sowie ein dreiwöchiges Praktikum bei Richard Hinrichs, in welchen ich mich auf den Trainer B Lehrgang im Juli 2019 vorbereitete. Am 03. August 2019 legte ich, auch dank der tollen Mitarbeit meines Pferdes Zapata, erfolgreich die Prüfung zur Trainerin B klassisch-barock (FN) ab, für welchen ich ebenfalls die Lüthke-Westhues Auszeichnung erhielt und mich damit für den Trainer A qualifizieren konnte. 

Im Jahr 2019 lernte ich ebenfalls Ruth Giffels kennen und durfte schon einige Male bei ihr Unterricht nehmen, war mit meinem Pferd für einige Tage bei ihr, durfte in dem Rahmen auch viel ihrem Unterricht beiwohnen und durchs Zusehen lernen.
Anfang 2020 bot sich mir erneut die Möglichkeit, für einige Monate bei Richard Hinrichs zu arbeiten und zu reiten. Dieses Mal war auch mein Pferd Zapata mit dabei und wir hatten eine sehr schöne, sehr lehrreiche Zeit in Hannover.
In Hannover, auf dem Hof von Richard Hinrichs, machte ich außerdem die Bekanntschaft von Willy Tenhagen, dem ehemaligen Oberbereiter der königlichen Ställe der Niederlande, und konnte auch von ihm einiges lernen. Er ist unter anderem ein Meister an der Doppellonge und hat mir den geschickten und sinnvollen Umgang mit der Doppellonge nähergebracht.

Im September 2020, als es pandemiebedingt schon einige Zeit sehr ruhig war im Pferdesektor, führte mich mein Weg nach Island. Hier verbrachte ich zwei sehr schöne Monate in einem Beritt- und Ausbildungsstall. Meine Aufgabe waren das Anreiten von jungen Pferden (wortwörtlich vom ersten Halfter-Anziehen bis zum ersten Ausritt), der Korrekturberitt und das An- und Weitertrainieren junger Pferde. Es war für mich eine sehr lehrreiche Zeit, in welcher ich die Islandpferde kennen und lieben lernte. Auch die Art, wie die Isländer mit ihren Pferden umgehen, welch eine besondere Verbindung sie zu ihnen haben und die doch manchmal sehr andere Herangehensweise und Selbstverständlichkeit im Umgang mit den Pferden haben mich fasziniert, meine (Pferde)Welt ab und zu ins Wanken gebracht und mir einige neue Ideen beschert und kreative Wege aufgezeigt. Hier stellte ich immer wieder fest, wie wichtig und manchmal schwierig es ist, die Pferde auf seine Seite zu holen, dabei kreativ zu sein und individuell auf die Pferde einzugehen.
 Es war eine schöne Zeit in einem ganz neuen Land die meinen Horizont sehr erweitert hat.
In den nächsten Jahren folgten Aufenthalte in Spanien, sowie einige weitere Aufenthalte bei Richard Hinrichs. 
Für diese ganzen Erfahrungen bin ich unglaublich dankbar und ich freue mich sehr, immer wieder die Chance gehabt zu haben, von so großartigen Pferdemenschen lernen zu können, meinen Horizont zu erweitern und die Dinge weiterzutragen, die sich für mich stimmig anfühlen. 
Während meines Soziologiestudiums in Münster lag mein „pferdischer Fokus“ vorallem auf dem Unterrichten von vielen ganz unterschiedlichen Pferd-Mensch-Paaren mit den unterschiedlichsten Geschichten und Ansprüchen. Vom Anreiten und der Grundausbildung über die Arbeit mit sogenannten Problempferden, die Arbeit unterm Sattel, Freiarbeit, Arbeit an der Hand am langen Zügel war wirklich alles dabei. Diese Tätigkeit ist meine große Leidenschaft und mich berührt es immer wieder zu sehen, wie Pferd und Mensch zusammenfinden, ihre eigene gemeinsame Sprache entwickeln und Freude an der gemeinsam verbrachten Zeit entwickeln. Dabei ist mir besonders wichtig, dass den Pferden zugehört wird, sie ihre eigenen Ideen mit einbringen können und man sich auf Augenhöhe begegnet. 
Ein fairer, freundlicher und konsequenter Umgang mit dem Pferd ist das natürliche Fundament der Zusammenarbeit. Wobei Konsequenz hier nichts mit Dominanz oder gar Gewalt zu tun hat, sondern vielmehr damit, dem Pferd zwar natürlich gewisse Grenzen zu setzen, sich ihm gegenüber dabei jedoch gradlinig, souverän und freundschaftlich zu verhalten.
Denn nur so kann man das ehrliche Vertrauen eines Pferdes gewinnen und ein harmonisches Miteinander schaffen.
Das schönste Gefühl für mich ist es, wenn das Pferd bei der Arbeit anfängt, aufzublühen und Spaß an der Zusammenarbeit zu entwickeln. Wenn es schon in freudiger Erwartung auf einen zukommt, bei der Arbeit beginnt "mitzudenken", auch mal eigene Ideen miteinbringt oder anfängt, sich zu präsentieren und förmlich sagt: „Schau her, wie toll ich bin und was ich alles kann!“ 
Nicht selten habe ich es erlebt, wie Pferde sich im Verlauf der Arbeit grundlegend verändern, offener und wacher werden und anfangen durch brummeln oder andere Äußerungen ihre Freude an der Arbeit bekunden. 
Dies alles sehe ich als Bestätigung für die bisherige Arbeit und dafür, dass die Arbeit in die richtige Richtung geht und das ist meiner Meinung nach, fernab von jeder Lektion, das Wichtigste an der Arbeit mit Pferden.
Die Freude an der Arbeit, die Pferd und Mensch teilen, und die Harmonie zwischen beiden haben für mich stets oberste Priorität.
Im Jahr 2025 hat mich mein Weg nach Wien geführt, wo ich das Master-Studium „Tier-Mensch-Beziehungen“ absolviere. Dieses Studium sehe ich als große Bereicherung an, ich durfte schon vieles lernen, wieder einmal einiges hinterfragen und mich aber auch gleichzeitig in manchem bestätigt sehen. 
Auch hier bleibt meine Leidenschaft weiterhin das Unterrichten und Begleiten von Pferd-Mensch-Paaren. 


Unterricht

In meinem Unterricht ist es mir besonders wichtig individuell auf jedes Pferd-Mensch-Paar einzugehen.

Das Tempo in dem vorgegangen wird bestimmen Pferd und Reiter und mir ist es wichtig nicht nach "Schema F" vorzugehen sondern jedes Pferd als Individuum zu betrachten und orientiert an den Stärken und Schwächen des Pferdes zu arbeiten. 

Es ist mir wichtig an (Kommunikations-) Problemen gezielt mit Herz und Verstand zu arbeiten und das Pferd auf die Seite des Reiters zu holen, sodass es Freude an der Zusammenarbeit entwickelt.

Die Harmonie zwischen Pferd und Reiter sowie die Motivation und die Freude an der Zusammenarbeit haben stets oberste Priorität für mich.


Ich gebe Unterricht in Wien/NÖ/Burgenland und Umgebung sowie regelmäßig in größeren Abständen in Münster und Aachen (DE).

Falls ich dein Interessse geweckt habe, freue ich mich sehr von dir zu hören und dich und dein Pferd auf dem Weg zu einer nachhaltig gesunden, zufriedenen Partnerschaft zu begleiten.

Kontakt                                                                                           Preise

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